Warum eskalieren Gespräche? – Transaktionsanalyse nach Eric Berne einfach erklärt
Shownotes
Warum eskalieren manche Gespräche so schnell? Wer hat angefangen – und wie hätte man den Konflikt vermeiden können?
In dieser Episode erklärt Kommunikationsexperte Roberto Isberner die Transaktionsanalyse nach Eric Berne und zeigt, wie unsere Ich‑Zustände Gespräche beeinflussen. Gemeinsam mit Sophye und Sandra geht er der Frage nach, warum Kommunikation im Alltag oft konflikthaft verläuft – und wie wir bewusster reagieren können. Im Fokus stehen das Eltern‑Ich, Erwachsenen‑Ich und Kind‑Ich: Was bedeuten diese Ich‑Zustände? Woran erkennen wir sie bei uns selbst und bei anderen? Und warum führen bestimmte Transaktionen so schnell zu Missverständnissen und Eskalationen?
Sophye beschreibt sich als eher angepasste Gesprächspartnerin, während Sandra offen zugibt, häufig in den Angriffsmodus zu gehen – das sogenannte „bockige Kind“ in der Transaktionsanalyse. Welche Auswirkungen hat dieses Kommunikationsverhalten auf ihren Alltag, ihre Beziehungen und ihre Konflikte?
Mit viel Humor, anschaulichen Alltagsbeispielen und klaren Erklärungen bringt Roberto Isberner die verschiedenen Kommunikationsmuster auf den Punkt. Er zeigt praxisnahe Lösungsansätze für bessere Gespräche, damit Konflikte gar nicht erst eskalieren – oder souverän entschärft werden können. Diese Folge ist ideal für alle, die ihre Kommunikation verbessern möchten und Konflikte besser verstehen und vermeiden wollen.
Damit wir künftig entspannt aus Gesprächen herausgehen, die uns früher zur Weißglut gebracht hätten. Lass gerne ein Like da, wenn dich diese Folge nach vorne gebracht hat.
Transkript anzeigen
00:00:08: Willkommen zu.
00:00:08: Hast
00:00:09: du schon gehört?
00:00:09: Der Podcast für alle,
00:00:10: die gerne mehr wissen wollen.
00:00:12: Wir sind
00:00:13: Sophie und Sandra zwei Kolleginnen, zwei
00:00:15: Perspektiven
00:00:16: und vielen persönlichen Stories.
00:00:17: Jeden zweiten Donnerstag
00:00:19: nehmen wir ein Thema unter der Lupe
00:00:21: Und erkunden was das mit unserem Leben
00:00:22: macht.
00:00:23: Da begleichen wir
00:00:23: ab Hinterfragen kritisch
00:00:25: und zeigen auf Was
00:00:26: uns davon wirklich
00:00:27: wichtig ist.
00:00:28: Klar!
00:00:28: Und
00:00:28: persönlich Immer mit einem positiven Fazit Das Hängen bleibt.
00:00:32: Schön dass Du da bist Sophie, hast du schon was von der Transaktionsanalyse gehört?
00:00:38: Nee.
00:00:38: Noch gar nicht!
00:00:39: Noch gar
00:00:39: nichts?!
00:00:41: Nein, beim Banking.
00:00:42: Transaktion.
00:00:44: Stimmt und ich könnte noch ein bisschen mehr dazu erzählen.
00:00:47: Das finde ich gut.
00:00:47: Du bist wieder dabei?
00:00:48: Ja, ich freue mich.
00:00:50: Magst du nochmal kurz erklären
00:00:52: warum ich dabei bin?
00:00:53: Ja
00:00:54: also warum du dabei bist.
00:00:55: wir haben dich auch eingeladen.
00:00:57: du hast sich jetzt nicht selbst eingeladet Das liegt auch an deiner Expertise.
00:01:00: Erst mal Roberto, wir stellen dich natürlich namentlich auf vor aber du hast ein bisschen was gelernt warum du qualifiziert bist hier mit zu
00:01:06: reden?
00:01:07: Ja
00:01:07: ich habe Erwachsenenbildung studiert in Köln Theaterpädagogik in Berlin hab eine Coaching Ausbildung gemacht Seminarschauspielausbildung, zwanzig Jahre Improvisationstheater immer mit dem Fokus gelingende Kommunikation und in dem Kontext ist mir natürlich Transaktionsanalyse begegnet.
00:01:30: Das ist natürlich ein guter Grund, es war heute ruhig sprechen weil in der vorangegangenen Folge waren die inneren Antreiber ja ein Thema und deswegen haben wir viele, die sich dann fragen naja wo kommt's denn her?
00:01:43: Womit hat was zu tun?
00:01:44: wie kann man das noch besser erklären?
00:01:46: Roberto kannst du uns erklären was die Transaktion Analyse ist?
00:01:50: Selbstverständlich!
00:01:52: In den Nutschellen geht es darum dass wir aufgrund verschiedener sogenannte Ich-Zustände miteinander kommunizieren, also eine kommunikative Transaktion austauschen.
00:02:05: Das klingt erst mal kompliziert, das bedeutet aber im Grunde genommen wenn wir miteinander kommunozieren und uns gegenseitig verstehen ist es ein gelingende Transaktions.
00:02:15: Das heißt, ganz kurz ums abzuholen.
00:02:18: Wenn Sophie sagt ... oder anders?
00:02:21: Wenn ich jetzt so was sage wie ... Sophie, ich freu mich, dass du da bist.
00:02:25: Kannst du mir ein Glas Wasser bringen?
00:02:27: und Sophie sagt darauf ja klar!
00:02:28: Ich freue mich auch, dass ich bei dir sein kann.
00:02:30: Und ich bringe dir das Glas Wasser.
00:02:32: Ganz einfach, das ist eine gelungene Kommunikation.
00:02:33: Wenn
00:02:34: sie am Ende das Glas water hat,
00:02:35: hat's funktioniert.
00:02:37: Da sind tatsächlich die sogenannten Ich-Zustände auch egal.
00:02:40: Vielleicht kann ich noch einen Schritt weiter reingehen.
00:02:45: Ja, kreiert hat die Transaktionsanalyse ist erich bern.
00:02:49: der kommt eigentlich aus der Psycho Analyse und wollte diese Psycho analyse sind freund und so weiter ein bisschen alltagstauglicher machen.
00:02:56: Und der hat halt geschaut okay woran liegt es dass wir beispielsweise uns missverstehen oder das wir in Konflikte geraten?
00:03:07: Und ihm ging es dann darum heraus zu arbeiten dass wir in drei unterschiedlichen Ich-Zuständen miteinander kommunizieren können.
00:03:14: Das älterne ich, das erwachsene ich und das kinde ich.
00:03:19: Und ja mega spannend weil im besten Fall ist es natürlich so wenn wir dann irgendwann erwachsen sind dass wir auch so viel wie möglich im Erwachsenen Ich miteinander sprechen.
00:03:29: was Erwachsene Ich steht für eine Reflexionsfähigkeit für hier und jetzt sein klar die Dinge benennen können.
00:03:40: Das Eltern ich und das Kind, wir sind eben noch mal andere Zustände, die entweder mit Emotionen verbinden oder auch etwas kritisch einordnen.
00:03:52: Ich habe dann ein Beispiel.
00:03:54: Du mein Mann und ich waren ... Wir haben dich besucht, Roberto!
00:03:58: Und wir haben auf dich gewartet.
00:04:01: du warst nach einem Seminar und ich stand draußen und hatte mich an ein anderes Auto angelehnt.
00:04:07: Und mein Mann sagte zu mir, Sandra lehne ich nicht ganz an das andere Auto an.
00:04:11: Ich sagte, ich kann machen was ich will, dass es mir gar nichts zu sagen.
00:04:14: Er sagt ja nicht dein Auto wenn das Auto dreckig wird.
00:04:17: Blah, ist das mir da egal?
00:04:19: Ganz ehrlich geht's noch und wir sind voll in den Streit.
00:04:23: du bist rausgekommen und du hast Original gesagt, was ist los?
00:04:26: Der hat zu mir gesagt, ich soll mich ins Auto anlehnen!
00:04:29: Dann haste gesagt so Ja seh' ich auch.
00:04:33: so Kann ja sein, dass ihr gerade in der Transaktionsanalyse unterschiedlich unterwegs seid.
00:04:39: Kein Scherz!
00:04:40: Ach so?
00:04:41: Wirklich war
00:04:41: und das... So was hab ich gesagt.
00:04:42: Ja,
00:04:44: du hast gesagt, mein Mann wär im Elternich und ich wär im Kind ich gewesen.
00:04:48: Kannst du das mal erläutern anhand dieses Beispiels?
00:04:52: Ja also wenn Herr Michael sagt beispielsweise ne lehne dich nicht ans Auto an, das ist nicht unser Auto, das macht man nicht.
00:05:01: Also Dinge normativ zu benennen, wie Dinge entweder zu sein haben oder eben nicht zu sein.
00:05:11: Wie wir das auch als wir selber Kind waren von unseren Eltern oder Bezugspersonen übernommen haben?
00:05:16: Wir kriegen die Regeln vermittelt so.
00:05:19: Das bedeutet eine Regel aber auch dass wir eben nicht auf Augenhöhe uns begegnen können wenn uns jemand regeln vermittelt.
00:05:27: Natürlich ist das eng verbunden mit der Tonalität und der Art und Weise des Brechens.
00:05:31: Aber so wie es bei euch war, war das eben aus dem sogenannten kritischen Elternicht.
00:05:35: Es gibt noch das fürsorgliche Elternicht... Guck mal gleich vielleicht noch zu!
00:05:38: So aus einem kritischen Elternicht.
00:05:40: Das hat ja auch eine gewisse Berechtigung auf Regeln hinzuweisen.
00:05:43: Die Gefahr ist aber wenn ich einen erwachsenen Menschen in diesem Fall dich aus dem kritischen Älternicht heraus anspreche, die Wahrscheinlichkeit sehr hoch dass dein Kind von früher angesprochen wird.
00:05:55: war er an dem fall auch so Und du agierst aus dem sogenannten rebellischen oder bockigen Kind, ich.
00:06:02: Das führt dann ganz häufig zu so einer Eskalationsspirale die ihr hattet und das ist halt eine Transaktion eben auf diesen beiden Ebenen.
00:06:11: Können
00:06:12: wir das als Schulfach einführen?
00:06:13: Ich meine
00:06:14: es wäre super.
00:06:14: was
00:06:15: würde das in so vielen Dingen rausnehmen?
00:06:17: oder
00:06:18: Da müsste man nur bei den Lehrkräften gucken dass sie das nicht im kritischen Eltern überbringen.
00:06:22: Aber ja Oder Sie beim Beibring mit dem Kind?
00:06:25: ich reagieren Ja, genau.
00:06:27: Bevor wir ... Ich find das Beispiel super cool?
00:06:30: Nein,
00:06:30: ich find's super!
00:06:32: Ich würd gern, weil dieses Ballspiel so toll ist.
00:06:35: Ich hab nur gesagt, okay was heißt das so?
00:06:38: Michael sprach dich in der kritischen Eltern-Ich-Haltung an, mach das bitte nicht so und du agierst so wie du es halt für dich in deiner Kindheit erlernt hast, abgeguckt hast.
00:06:51: Du hast mir gar nichts zu sagen ne?
00:06:52: Die Haltung dahinter Du bist nicht okay und ich bin jetzt gerade auch nicht okay, von dir Sandra.
00:07:01: Und vom Michael war.
00:07:03: aber wenn er sagt so macht das nicht?
00:07:04: Das macht man so nicht seine Haltung dahinter ist Ich bin okay du bist grade nicht okay!
00:07:09: Und dass es das Problem bei dadurch Mann in dem Fall du dich nicht in deiner Persönlichkeit auf Augenhöhe gesehen geführt hast abgeholt hast und du reagierst dann dementsprechend eben auch nicht auf Augenhöhe und daran eskaliert dann ganz häufig so ein Missverständnis.
00:07:30: Und jetzt die Frage, die ich mir jetzt einfach mal selber stelle was hätte man denn stattdessen machen können?
00:07:36: Also wenn der Michael jetzt trotzdem einfach sagt macht das nicht da das Auto ist doch blöd das darf man nicht.
00:07:43: Dann wenn man sich selber sagt okay ich möchte hier im Erwachsenen ich reagieren zu sagen ok ich merke wie bei Michael dich stört dass ich mich jetzt an ein fremdes Auto angelehnt habe und höre auch, dass du möchtest das ich mich davon wegstelle.
00:07:58: Ich mache das auch.
00:07:59: mein Bedürfnis ist, dass Du das vielleicht in einer anderen Tonalität sagen kannst.
00:08:02: Man muss es nicht so pädagogisch formulieren aber das ist die Message dahinten.
00:08:18: Bildet der sich ein.
00:08:19: So, jetzt hast du... Ja, ich bin
00:08:20: nicht okay!
00:08:21: Ich bin nicht ok, gell?
00:08:22: Nee, nee, du denkst das auch über ihn.
00:08:24: Er ist nicht
00:08:24: OK?!
00:08:27: Was ist mit dir nicht Ok, dass du denkest, ich wäre nicht OK?
00:08:30: Das
00:08:30: denke ich!
00:08:32: Also vielleicht noch mal zu... Ich habe es jetzt mal so reingeworfen mit diesen Haltungen, ne?
00:08:36: Das ist wirklich noch so wie ... Der grundlegende Ansatz Wenn ich es schaffe oder es darf das Ziel sein wenn ich es Schaffe egal wie doof ich mich fühle.
00:08:44: Da sind wir auch noch mal bei den Antreibern, vielleicht aus der letzten Sequenz.
00:08:48: Oder wie doof ich jetzt mein Gegenüber finde?
00:08:52: Wenn ich die Haltung einnehmen kann... Ich bin okay so, wie ich gerade bin und du bist okay, wie du gerade bist!
00:08:57: Wenn ich das schaffe von der inneren Haltung her dann ist es in der Regel sehr, sehr wahrscheinlich dass wir eine Kommunikation hinbekommen, die für uns beide okay ist, auch wenn wir grade unterschiedlicher Meinung sind.
00:09:07: Dass
00:09:07: die Transaktion durchgeführt werden kann.
00:09:09: Dass sie transaktionsstörungsfrei durchgeführten wird.
00:09:12: Jawohl
00:09:13: Ich habe zwei Fragen.
00:09:15: Du hast gerade gesagt, ich wäre im rebellischen Kind-Ich gewesen und Michael mein Mann wäre damals im kritischen Eltern-Ich geworden.
00:09:25: Wie viele Kinder gibt es?
00:09:26: Und wie viel Eltern gibt's?
00:09:29: Sehr gute Frage!
00:09:30: Es gibt zwei Eltern, ichs... Ja, das ist das kritische und das fürsorgliche.
00:09:34: Hast du einen Plan für das Fürsorgliche?
00:09:36: Was würde das zum Beispiel sein?
00:09:38: Das
00:09:38: fürsorglich älterne?
00:09:39: ich könnte... Also wenn der Michael in dem Moment das im fürsorglichen Ältern nicht gesagt hätte, hätte es vielleicht so was klingen können wie Sandra bitte lehne dich da nicht an!
00:09:50: Du weißt das doch!
00:09:51: Dann kommt dann der Besitzer von dem teuren Ferrari und dann haben wir den Salat.
00:09:55: Das willst du doch auch nicht.
00:09:57: Oh,
00:09:58: du willst doch keine Ärger.
00:10:00: Es ist auf jeden Fall, in dem Fall ... Appellierender.
00:10:05: Nee, es ist weniger appellierend im Sinne von weniger Aggression und Konfrontationen.
00:10:11: Es ist aber eigentlich auch übergriffig!
00:10:13: Es ist nicht du machst Scheiße sondern ich möchte nicht, dass du scheiße behandelt wirst als Konsequenz von deinem Handeln.
00:10:21: Und wenn ich das, wenn die jetzt den Satz weiternehme bedeutet das an der Anführung strichen.
00:10:25: Aber auch er nimmt die Verantwortung von dir in beiden Fällen.
00:10:31: Also du sollst zwar Dinge tun, die er sagt aber er nimmt dir deine Selbstverantwortung.
00:10:36: dass Du selber erkennst das es so ist
00:10:39: ganz spannend.
00:10:40: bin ich dann halt eben auch ein erwachsener Mensch bin?
00:10:42: na
00:10:42: ja genau
00:10:43: heißt das heißt idealerweise hätte er mit seinem Erwachsenen
00:10:48: Ich
00:10:49: ihr sagen müssen Wie hätte das ausgesehen?
00:10:52: Dann kommt es darauf an, warum er das sagt.
00:10:54: Hat der Angst beispielsweise dass die Alarmanlage von dem Auto losgeht, dass du dich schmutzig machst, dass Kratzer in einem Auto kommen oder dass der Besitzer gerade vorbeikommt während... Darauf kommt's an.
00:11:06: aber er hätte zum Beispiel sagen können okay Sandra ehrlich gesagt
00:11:10: ich
00:11:11: finde das grade irgendwie beunruhigend wenn du an so nem teuren Auto lehnst.
00:11:16: Wer weiß, was da passieren kann.
00:11:18: Deswegen ist es okay wenn du dich dann nicht weiter anlehst.
00:11:20: Willst
00:11:20: du sagen ich bin nicht wertvoll?
00:11:22: Natürlich
00:11:23: bist du viel wertvoller als das Auto.
00:11:26: Wir müssen gucken dass der Ferrari bei dir nichts kaputt macht.
00:11:30: So nämlich!
00:11:31: Nein aber was dahinter steckt ist... Vorhin habe ich das ja sehr pädagogisch formuliert.
00:11:37: Dahinter stecken wenn ich im Erwachsenen Ich anspreche erstmal von mir zu sprechen, was mein Bedürfnis ist.
00:11:43: Wie ich die Situation einschätze oder was was ich gerade für Befürchtungen habe oder für Gedanken dazu habe und nicht übergriffig von oben dich befehle.
00:11:57: oder wer ist das Befehler?
00:11:59: Ja, und wenn wir jetzt über ... Also das heißt es gibt dieses fühlsorgliche.
00:12:02: Das ist übergriffig, dass kritische Eltern ich auch ...
00:12:05: Älternecht ist immer übergriffiger.
00:12:07: Älternicht ist immer griffisch?
00:12:08: Ah okay!
00:12:09: Hiebgemeint oder arschlich gemeint?
00:12:11: Genau,
00:12:12: genau.
00:12:14: Jetzt gibt's das Kind Ich.
00:12:16: Ist das meistens die Reaktion?
00:12:19: Tatsächlich ist das meistes die Reakktion weil wir das so gelernt haben.
00:12:24: Und du hast gerade gesagt, ich wäre im rebellischen
00:12:26: Kind nicht
00:12:26: gewesen.
00:12:27: Wie viele Kinder haben wir da?
00:12:29: zwei bis drei kommt jetzt auf den ansatz an.
00:12:31: klassischerweise gibt es drei nämlich das rebellische des angepasste.
00:12:37: Nicht so gut nein sagen kann.
00:12:39: ich werde sofort im rechtfertigungsmodus.
00:12:43: Kommt drauf auch wie du dich rechtfertigs.
00:12:44: aber das Tendenz ist ja zum rippen.
00:12:47: sagt doch mal wie würdest du dir rechtfertigen dann?
00:12:51: Also wenn ich mich jetzt an das Auto bin, ich hätte mich niemals an fremdes auto gelähnt.
00:12:56: Das ist älterne ich.
00:12:57: Jetzt zu dir Sandra, aber gut.
00:12:59: Wie würdest du dich rechtfertigen in dem Moment?
00:13:01: Wenn er mich halt so sagen würde...
00:13:04: Ich hab mir jetzt gar nichts dabei gedacht.
00:13:06: Wir waren gerade ein bisschen schwindelig und schwach.
00:13:11: Keine Ahnung, habe wenig gegessen.
00:13:12: Ich musste mich irgendwie kurz anlehnen.
00:13:15: hier war jetzt gerade nichts anderes.
00:13:16: Aber hast du Recht!
00:13:18: Das ist aber spannend.
00:13:19: Der erste Teil der ist sogar nach am Erwachsenen nicht Erwachsene nicht bedeutet ja, ich beschreibe das hier und jetzt wie es mir gerade geht ohne irgendwie Schulzureisung oder so.
00:13:32: Beim Teil du hast recht, kommst da noch mal drauf an als hat ein kleines Geschmäckle von einem angepassten Kindich aber vielleicht ist es auch einfach nur je nachdem wie es formuliert wird dann auch im Erwachsenen...
00:13:45: Einfach auf Einsicht!
00:13:46: Ja das ist ja so und es kommt darauf an wenn du sagst von Einsicht genau Wenn du dich trotzdem noch okay fühlst dabei im Sinne von, sorry hab ich echt nicht auf dem Schirm gehabt.
00:13:56: Ich hab Fehler gemacht, ich find's super schlimm eigentlich.
00:13:59: Ja genau und dann hängst du nämlich, ich bin nicht ok!
00:14:03: Und das ist ja ein Unterschied zwischen ... wenn ich jetzt runterbreche, zwischen älterne ich und kind' ich... beim Kindig ist es häufig so dass das Kindich denkt, ich Bin nicht Ok?
00:14:12: Und das Älternich denkt häufig Du bist nicht OK.
00:14:14: Wir
00:14:15: können es nochmal benennen, das heißt sie gibt ein rebellisches Kind ich.
00:14:18: Dann haben wir das angepasste Kind ich
00:14:20: und das dritte das fällt häufig weg weil's in der Erwachsenenwelt selten hervorkommt ist das sogenannte freie Kind.
00:14:27: Es ist alles hier und da
00:14:30: Mehr egal,
00:14:31: mag ich?
00:14:31: Ja genau und dann irgendwie was anfangen aufhören und dann das nächste.
00:14:36: Und jetzt hier mittendrin aufzustehen und irgendwie sich einen Kaffee zu holen.
00:14:44: Sie sich einfach nicht an Normen und Regeln halten, das ist aber auch nicht aus einer bösen Intention heraus sondern Ein- und Care.
00:14:51: Ja, finde ich spannend oder?
00:14:53: Finde ich auch.
00:14:54: Wie ist das denn jetzt wenn wir sagen... Wir haben jetzt die Eltern Ich beschrieben und wir haben jetzt Kinder.
00:14:59: Ich beschreiben wie kann ich selber drauf kommen was ich gerade bin?
00:15:03: Weil ich glaube vielleicht
00:15:04: mal... Erwachsene ich!
00:15:05: Ja, aber was für ein angepasstes Kind.
00:15:08: Weil ich glaub das Erwachsene-Ich gehe jetzt gerade davon aus dass wir das alles ganz gut im Griff haben.
00:15:13: entweder korrigieren wir und sagen so was sollen den Scheiß jetzt hier grade?
00:15:17: Das ist nicht so erwachsen.
00:15:18: Meinst du das Elternich?
00:15:20: Genau in dem fürsorglichen Elternich bin ich zwar weniger appetitiv wie Du gerade gesagt hast Aber Ich bin immer noch die anderen.
00:15:27: Denk doch mal nach!
00:15:28: Das wird's doch auch nicht.
00:15:29: Und Manni jetzt kommt noch...
00:15:31: Seid doch mal normal
00:15:33: So Das wäre schon wieder kritisches Elternnicht.
00:15:37: Next level shit hier, ja sehr gut!
00:15:40: So.
00:15:40: und jetzt zu den Kindern weil in der Reaktion sind wir ja oft so.
00:15:45: ich meine es ist so viel super reflektiert und immer erst vorbei sich und denkt dann so komm mal wie kann ich denn jetzt eher reagieren?
00:15:52: Me on the other hand denken mir immer so am Arschkollege kannst du mich einfach in Ruhe lassen.
00:15:58: damit mein ich nicht ausschließlich meinen Mann sondern alle anderen die... Alle Autoritäten Tatsächlich.
00:16:05: Ich hab Respekt vor Autoritäten, wenn sie mir bewiesen haben, dass sie für Reasons da sind wo sie sind.
00:16:12: Kann man jetzt auch ein bisschen tiefer reingehen?
00:16:14: Aber muss man noch nicht.
00:16:16: Aber wie ist das jetzt ... Wenn ich bei dem rebellischen oder beim angepassten Kind bin, wie würden jeweils Dinge in der Reaktion bei mir ablaufen?
00:16:26: Wie würde ich erkennen... Ach!
00:16:27: Jetzt hat mal das rebellische Kind übernommen.
00:16:29: Oder ach, jetzt bin ich aber ein angepasstes Kind.
00:16:31: Hast du dabei Spelen?
00:16:33: Spätestens, wenn er auf dem Boden liegt und schreist.
00:16:34: Ich
00:16:35: dachte
00:16:39: jetzt bei
00:16:42: der Autos oder Fotos gemacht.
00:16:51: Also ich würde erst mal sagen gegen Angriff das ist wirklich dieses.
00:16:58: Da sind wir auch noch mal eng dran an dem, was wir in der vorhergehenden Folge schonmal besprochen haben mit dem Insel hineinspüren.
00:17:06: Selbstreflektion und sei es jetzt im Nachgang.
00:17:07: Noch einmal zuvor okay, was ist da eigentlich passiert?
00:17:11: Was war da los bei mir?
00:17:14: Woran würde ich jetzt im Verhalten merken?
00:17:16: Es ist oft sowas... Also wenn's vor allem das rebellische Kind ist, es ist oft so ein bisschen etwas Trotziges, sprich man sagt ja auch so Bockig-Trotziges.
00:17:28: Also wenn es so eine körperliche Anspannung hat oder auch so ein Gegenschimpfen, also sofort in den Gegenangriff zu gehen.
00:17:37: Oder auch in die Rechtfertigung aber das in so einem Ton.
00:17:40: Hast du mir halt nicht gesagt?
00:17:43: Hättest doch netter sagen können!
00:17:45: Wenn's so ein bisschen schimpfig wird... Ich glaube daran erkennst du...
00:17:50: Ich hab glaub ich gutes Beispiel.
00:17:51: Darf
00:17:51: ich mal?
00:17:52: Ja unbedingt.
00:17:52: So einen Visualisierungstyp.
00:17:54: Wenn wir jetzt ein Gespräch mit einem Ball zum Beispiel hätten, dann sind wir in dem Moment wo wir entweder auf Eltern oder auf Kinderebene sind.
00:18:02: Schmeißen wir den Ball!
00:18:03: Wenn wir auf der erwachsenen Ebene sind, dann geben wir uns den hin und her.
00:18:07: Sind wir eine Rechtfertigungsebene behalten wir den ball bei uns?
00:18:11: Und
00:18:11: arbeiten erst mal damit.
00:18:13: aber an dem moment wo ich mir den Ball hin und Her gebe bin ich im Erwachsenen nicht.
00:18:17: Ja, sehr schönes Bild.
00:18:18: Und wenn ich das schaffe den Ball auch so zu geben, können wir vielleicht von irgendwelchen Wald spielen.
00:18:23: Manchmal wirft man den Ball so, dass man gegenüber gar keinen Fall fangen kann.
00:18:26: Dann bist du entweder Kinder oder ... Genau.
00:18:28: Da bist du wahrscheinlich sehr trotzig?
00:18:29: Sehr trotzlich.
00:18:31: Genau ja!
00:18:33: Und dementsprechend ist es ein schönesbild.
00:18:35: Wenn ich dem Wald erst mal beschreibe, beispielsweise warum ich den Ball gerade habe oder wie der Ball für mich aussieht und dann beim Gegenüber so gebe, würde ich sagen, das ist ein schöner Richtwert.
00:18:50: Woher kommt denn alles?
00:18:52: Klär mich doch mal auf!
00:18:53: Warum haben wir denn überhaupt in uns drinnen?
00:18:57: Ah ja, wie viel Zeit haben wir also... Ja...
00:19:03: An dieser Stelle geht kurz auf Toilette holt euch eine Flasche Wein.
00:19:10: Also, klingt dann ein bisschen profan.
00:19:13: Aber es ist wirklich so... Das haben wir natürlich im Laufe unseres Lebens aufgenommen und das fängt von Babybeinen sozusagen an.
00:19:22: also wir lernen ja durch Beobachtung schon in dem Moment wo wir auf die Welt kommen und irgendwann verstehen wir auch Kommunikation, irgendwann sprechen wir selber und da ist ja nicht alles in uns veranlagt sondern Wir gucken uns ja ganz viele Dinge ab.
00:19:42: Das eine ist das Abgucken, das andere ist eigene Erfahrungen mit unserem Verhalten machen gegenüber Bezugspersonen Eltern Lehrkräften etc.
00:19:50: und dann gibt es eben so Referenzerfahrung also einprägsame Erfahrungen die wir als Kind haben die sich in uns festsetzen woraufhin wir bestimmte Verhaltensweisen immer wieder reproduzieren.
00:20:05: Das ist dann einfach ganz tief in uns drin und irgendwann denken wir da null drüber nach.
00:20:09: Bin ich denn, also desto weniger ich im Erwachsenen spreche oder antwort oder reagiere, desto mehr emitiere ich eigentlich nur?
00:20:17: Und desto weniger habe ich eigentlich gelernt zu kommunizieren sondern versuche nur so zu reagieren wie ich es gesehen habe oder wie's gut lief...
00:20:26: Ja!
00:20:27: Also ich würde sagen das ist auf jeden Fall was dran.
00:20:31: Ich finde den Gedanken sparen, ich habe den so noch nie gedacht.
00:20:33: Ich würde auf jeden Fall sagen, dass du weniger bin ich auf jeden fall jetzt hier im Moment bei dem was bei uns passiert oder andersrum.
00:20:41: je mehr ich immer wachsenen ich bin, desto mehr kann ich jetzt bei dir und bei mir sein.
00:20:47: und ich spreche nicht darüber das du das schon zehntausendmal gemacht hast oder wir schon fünfzig mal darüber geredet haben.
00:20:54: Das ist erwachsen ja?
00:20:55: Das ist denn eher das Eltern?
00:20:57: Inneren Haltung ist es Eltern oder Kindlich so.
00:21:01: Das hast du mir noch nie richtig erklärt, ja?
00:21:03: Doch wie
00:21:03: schon fünfzigmal gesagt.
00:21:05: Ganz
00:21:05: genau so!
00:21:06: Genau
00:21:06: dann warst du im kritischen Alter näher und ich bin im rebellischen Kindlich.
00:21:11: Und deswegen wenn ich wirklich hier und jetzt sein möchte und reinspüre wie's mir gerade geht und wirklich dich verstehen will warum du eine Sache machst Dann sind wir auf einem sehr guten Weg eben uns diesen Ball von dem du vorhin gesprochen hast zu geben.
00:21:25: Frage Kann ich im Kind, also überwiegend im Kind reagieren.
00:21:33: Aber sehr viel im Erwachsenen, im Eltern-Modus angreiten?
00:21:41: Also gibt es... Ich weiß nicht, was ich meine!
00:21:46: Wenn ich Sander jetzt was sagen möchte, bin ich eigentlich immer im Elternmodus.
00:21:51: Wenn sie mir aber etwas sagt, reagiere ich immer als Kind?
00:21:53: Ist das so ein Herd oder...
00:21:55: Ja klar!
00:21:56: Es kommt auch mal drauf an wäre es sozusagen Startpunkt in der Interaktion.
00:22:01: Es gibt dann auch noch ganz spannende ... Das ist das Buch von Eric Byrne.
00:22:06: Spiele Der Erwachsenen heißt das.
00:22:09: Wie bitte nochmal?
00:22:09: Spiele der Erwachsenden weil es ganz häufig auch so Unbewusst einstudierte Muster sind, die wir miteinander so haben.
00:22:17: Und da switcht man auch Fliesen zwischen Eltern ich und Kind Ich.
00:22:22: und es kann auch sein dass ich zum Beispiel weiß Sandra ist sehr fürsorglich, hat ein großes Appell.
00:22:28: beispielsweise könnte ich auch zum Beispiel sagen So oh Gott das war es echt lecker?
00:22:34: Ja, verstehe.
00:22:35: Und der erste Satz von Sandra wird wahrscheinlich...
00:22:37: Weil ich so was trinke?
00:22:37: Genau!
00:22:39: So und dann agiere ich quasi im Kind.
00:22:43: ich, ja weil ich sage nicht, was ich habe, möchte oh ich hab Durst hast du noch Glas Wasser?
00:22:46: Oh das ist ein bisschen angepasstes Kind, das ist so lecker, das Wasser.
00:22:50: Und Sandra durch mein angepasstes Kind, kann man auch sagen dass die Transaktion zwischen angepassten Kind- und fürsorglichem Eltern
00:23:00: Funktioniert
00:23:01: ja super.
00:23:01: Genauso wie zwischen die und Michael, kritisches Elternich und rebellisches Kind.
00:23:05: Ich glaube,
00:23:07: die langjährige erfolgreiche Ehen funktionieren genau auf dem Level.
00:23:09: So sieht's aus!
00:23:10: Also das kann wunderbar funktionieren ohne dass es auch... also wenn wir jetzt mal zum Beispiel fürsorglich und angepasst nehmen für sorgliches Eltern nicht angepasste Kind.
00:23:19: Kann das wunderbar über Jahrzehnte funktionieren?
00:23:22: Ja,
00:23:22: kann ja auch sein.
00:23:23: Das ist einfach keiner von beiden Märkten, die sind happy.
00:23:24: Dann ist es in Ordnung.
00:23:25: Und
00:23:25: dann ist es auch in Ordnungen.
00:23:26: Kommt man halt nochmal wieder.
00:23:30: Ja, wirklich.
00:23:31: Und das ist auch wirklich ... Der Punkt ist ja der in dem Moment wo ich meinem Gegenüber volle Verantwortung für das Handeln des Gegenübers geben möchte und auch beim Gegenüber den Raum geben möchte zu wachsen oder also für sich einzustehen.
00:23:51: Das funktioniert nur im Erwachsenen nicht und nicht im Kind oder im Elternicht.
00:23:57: Wenn man das so zusammenfasst, heißt es also die Transaktionsanalyse geht davon aus dass erstmal jeder okay ist.
00:24:03: Ja?
00:24:04: Also der, der sagt, der krittelt wird was auch immer wir sind alle gleichermaßen wertvoll ja
00:24:10: vor allem weil wir auch alle Ich-Zustände natürlich in uns drin haben
00:24:13: und dann geht davon Aus dass jeder Denken kann und jeder in der Lage ist Probleme zu lösen.
00:24:17: Ist das korrekt?
00:24:19: Ja Weil manchmal komme ich mir da nicht sofort als ob ich in dem Moment ein Problem lösen könnte wenn ich angegriffen werde weil ich mich angegriffen fühle.
00:24:26: Oder du
00:24:27: fragst ja auch, was hat mein Gegenüber eigentlich für ein Problem gerade?
00:24:29: Ja genau
00:24:30: und dann ist es die dritte Variant also die Dritte.
00:24:32: Voraussetzung ist dass jeder für sein eigenes Leben Verantwortung übernehmen kann.
00:24:36: So das heißt Betonung auf Kann und darum geht es aber
00:24:40: nicht immer tut.
00:24:41: Nicht immer tut.
00:24:41: und da ist aber auch die Frage Was braucht man gegenüber dafür ums Tunzeln Gebe ich meinem Gegenüber genug Raum Weil im Eltern nicht gebe in der Regel weniger Raum Dass man gegenüber die Verantwortung selber übernehmen So, und im Kind ich?
00:24:57: Vielleicht scheue ich mich selber Verantwortung zu übernehmen.
00:25:00: Und bin in einer Beziehung oder Konstellation wo ich merke mein Gegenüber übernimmt auch gerne Verantwortung über mich.
00:25:06: Für mich
00:25:07: heißt das.
00:25:07: Also ich starte immer Erwachsenen nicht.
00:25:12: Bin dann irgendwann wenn mein Gegenberr nicht auf der Ebene ist oder nicht kapiert was ich sage gehe ich ins Eltern Ich nicht ins Fürsorgliche.
00:25:21: vielleicht kommt auf die Person an Und wenn es gar nicht klappt, gehe ich ins Kind-Ich.
00:25:29: Das kann sehr gut sein ja?
00:25:31: Wenn du sagst, wenn's gar nicht klappt gehst du in das Kind-Ich.
00:25:33: was passiert dann?
00:25:34: Gibt's einen Satz oder irgendwie eine
00:25:35: Rechte... Dann wird geflucht!
00:25:38: Hey, ähm, das, das... Nee, weil würdest du sagen so, Sandra ich werd gerne um was zu trinken.
00:25:46: So Sandra unterhält sich jetzt aber weiter mit dir und dann sage ich Sandra ich hätte total gern noch etwas zu trinken.
00:25:49: Du kannst mir auch sagen wo das steht.
00:25:52: Sanna redet weiter mit dir, ignoriert mich.
00:25:54: Sanna, ich hab gesagt, ich habe Durst?
00:25:57: Kannst du mir bitte was zu trinken geben oder ist das nicht
00:25:59: möglich?".
00:26:00: So dann reagiert sie immer noch nicht nach der verfickte Scheiße.
00:26:03: kannst du mir was zu Trinken geben?
00:26:04: sagt mir wo ich es kriegen kann?
00:26:05: ansonsten verpiss ich mich.
00:26:07: Ja ja, das ist eine schöne Eskalationsstufe.
00:26:12: Es war jetzt nur ein Wasser aber ich kenne viele Situationen.
00:26:15: Aber absolut!
00:26:17: Irgendwann so eskaliert ist weswegen auch glaube ich versuche diese Kindnummer.
00:26:21: Die habe ich.
00:26:22: Ich glaube, das ist der erste Impuls, wenn jemand irgendwie so überheblich einem irgendwas sagt – es ist immer Kind!
00:26:28: Ja?
00:26:28: Aber mein Erwachsenen-Ich drückt dann das Kind und sagt zu kommt was auf wird nichts bringen und am Ende musst du dich entschuldigen, dass du dich so blöde… Dass du so doof geantwortet hast, obwohl der andere der Trottel ist.
00:26:38: Also tust nicht.
00:26:40: Sondern überleg dir jetzt wie du hier laufen kann.
00:26:44: Letztet finde
00:26:45: ich super weit und haben viele nicht.
00:26:48: also ich hab' das
00:26:50: noch nicht.
00:26:51: Ich hab das noch nicht.
00:26:52: Viele haben es noch nicht, also
00:26:53: ... Bei mir geht's ja immer nur um mich.
00:26:56: Da fühlt
00:26:57: sich aber auch schnell angesprochen einfach.
00:26:58: D.h.,
00:26:59: da sind noch ein paar Uniklette-Konflikte.
00:27:01: Wir haben Coach hier sitzen!
00:27:03: Übrigens, Coach, ganz ehrlich, gib mal kurz deine ... Also, palzt jemand jetzt in tieferes Interesse hat, das zu bearbeiten?
00:27:11: Du hast in der Kommunikation dein absolutes Kernfeld.
00:27:14: Das ist deine DNA.
00:27:15: Wenn man sich mit dir kontaktieren und connecten möchte, wie kann man das am besten tun?
00:27:20: www.roberto-isperna.de
00:27:26: Das hast du deutlich gesagt, ich brüche dir trotzdem noch den Nachnamen I S B E R N E R. Du bist nicht auf den sozialen Medien unterwegs, findest du jetzt?
00:27:35: LinkedIn!
00:27:36: Bei LinkedIn ist doch die Plattform meine Herausforderung.
00:27:40: Die
00:27:40: Plattform aber mit einer der höchsten Interaktions.
00:27:44: Ach guck mal!
00:27:44: Ja, mehr Interaktion auf LinkedIn als auf Instagram.
00:27:46: Echt?
00:27:47: Ach gucke mal!
00:27:49: Für einigen wäre Roberto Isberna kennenlernen möchte, langjährige Coach.
00:27:52: Im Übrigen was dich auch differenziert.
00:27:54: Möchte ich nochmal nach vorne geben?
00:27:56: Du hast nicht irgendwie einen Wochen in dem Seminar gemacht und bist dein Coach geworden, sondern du hast seit über zwanzig Jahren Erfahrung in diesem Bereich.
00:28:03: Und nicht nur das Du Diplom hast in der wachsenden Bildung, sondern auch in Theaterwissenschaft den Master hast!
00:28:09: hat eine UDK studiert in Berlin.
00:28:11: Die lassen mich ausregen, ich weiß das mag ja nicht so
00:28:14: ... Das machen wir nur um zu gucken, dass die Zuhörenden auch checken können, wer ist jetzt im Kind?
00:28:18: Ich bin gerade im angepassten Kind.
00:28:19: Und was
00:28:20: für dich bin ich mehr
00:28:22: älterlich?
00:28:23: Im
00:28:23: Wohlwoll.
00:28:23: Ja, fürs Älternicht!
00:28:25: Weil du das alles aufzählst und es ist total schön und gut gemeint.
00:28:28: Natürlich ist es auch gut und ich bin dadurch im angepassten Kind.
00:28:31: Jetzt wollte ich ... Jetzt hab' ich eingeatmet weil's mir dann zu unangenehm wurde.
00:28:35: Dadurch bin ich ein bisschen ins rebellische Kind Zwitsch.
00:28:38: Das hat dich dazu geführt, dass du jetzt, bitte lass mich ausreden und ich wurdest du jetzt quasi bis zu einer Aussprache ins kritische Eltern nicht
00:28:48: gerutscht.".
00:28:48: Und das ist ja das Schöne!
00:28:49: Es ist ein Tanz wenn ich da ganz kurz noch mal reingregen darf.
00:28:51: Das ist ja ein Tanz.
00:28:52: diese Transaktionen daher ja auch der Begriff die laufen immer hin und her.
00:28:57: Ich bin jetzt immer in diesem Ich-Zustand sondern im Laufe eines Gesprächs wechselt es hoch und runter und das ist sehr schön und lebendig.
00:29:07: Das zeichnet uns ja als Menschen aus.
00:29:10: Und die ... Ich will nur sagen, weil du gesagt hast, da sind wir noch nicht und darauf wolltest du wahrscheinlich einzahlen mit dem Coach sein?
00:29:16: Bei dir kam aber der innere Antreiber gerade heraus, der halt ein bisschen auf den Perfektionismus auch kam bzw.
00:29:23: Du denkst, du bist noch nicht perfekt genug.
00:29:25: Ja!
00:29:25: Aber okay ich lerne schnell.
00:29:27: Du lernst ja genau.
00:29:28: Genau ihr Bär, nexlepe shit.
00:29:31: Und das wollte ich tatsächlich auch noch reindrücken.
00:29:33: Wir sind da alle auf einer guten Reise kann aus meiner Sicht vielleicht doch gar nicht darum gehen, immer im Erwachsen nicht zu sein.
00:29:42: Sondern und da den Hinweis wollte ich auch geben nochmal zu den Antreibern von unserer letzten Folge Es ist eine permanente Arbeit mit uns selbst Und der beste Startpunkt ist eben zu sagen Ich bin auf einem guten Weg, ich kann Verantwortung übernehmen.
00:29:57: Ich möchte Verantwortung über nehmen und möchte mit mir arbeiten.
00:30:02: Und Fehler sind okay!
00:30:03: Und wenn ich fluche und als Kind hier sage...
00:30:07: Musst doch
00:30:07: auch mal sein!
00:30:08: Ich liebe es!
00:30:09: Es muss zwischendurch eigentlich immer sein.
00:30:11: Ich finde das sehr befreiend.
00:30:13: also für Menschen die so gar nicht fluchen.
00:30:18: Verkehrsteilnehmer war für sich einfach mal so ein bisschen.
00:30:23: Man kann ja erst mal anfangen mit...
00:30:25: Ah, Doof!
00:30:27: Das
00:30:29: ist meiner Schuft!
00:30:33: Wenn ich es zusammenfasse, heißt das eine Transaktionsanalyse.
00:30:36: Weil die haben's ja natürlich mit einem guten Grund ausgewebt.
00:30:39: Wir wollten die innen Antreiber erklären.
00:30:41: aber darüber hinaus ist eine Konten-Transaktionsanalyse auch genau dafür da um Konflikt zu erkennen in der Kommunikation richtig und aufzulösen?
00:30:48: Ja, genau!
00:30:49: Und vielleicht noch ein halber Satz dazu... Ein ganzer geht auch.
00:30:51: Oder ein ganzer wird auch mit halben Sachen tut mich auch mal schwer.
00:30:56: Die Antreibers sind weitestgehend in unserem Kind Ich also etwas, was wir sozusagen als Kind ja uns angeeignet haben impliziert.
00:31:08: Das heißt das sind so Stimmen eben aus unserer Kindheit um noch mal auf die letzte Folge zu kommen, die sich sehr unbewusst in uns festgesetzt haben und
00:31:18: die bringen uns dann auch dazu im kind ich zu reagieren oder agieren?
00:31:23: Im Grunde genommen wenn du Unbewusst deinem Antreiber, um jetzt nochmal das Fenster ein bisschen weiter zu öffnen.
00:31:30: Wenn du unbewusst deinen Antreber einen ganz großen Rahmen gibst also beispielsweise sei perfekt oder mach schnell dann agierst du tatsächlich in erster Linie aus dem Kind-Ich-Zustand heraus.
00:31:45: und wenn du da als Zwitschern möchtest ins Erwachsenen ich Wenn wir nochmal bei den Erlauber setzen.
00:31:52: Vielleicht können wir uns ja noch mal dran erinnern, das war ja auch so ein Wurding was du für dich mit nochdest du sehr gerne.
00:31:57: Kann man ja noch ein Beispiel bringen?
00:31:58: Also zum Beispiel innerer Antreiber sei stark zb.
00:32:01: Was wäre der Erlaubersatz dazu?
00:32:04: Es ist okay Gefühle zu zeigen.
00:32:06: Es ist ok abzugeben.
00:32:10: Das war für mich.
00:32:15: Und natürlich hat das immer so ein Geschmäckte von was pädagogische im Sinne von, ja ich bin gut.
00:32:23: So wie es ist jetzt halt.
00:32:26: Ich merke, dass du pädagogisch immer mit negativ behaftest.
00:32:31: Ich finde das ganz schade weil Pädagogik eigentlich ein geiles Feld.
00:32:35: Irgendwie hat das einen negativen Touch gekriegt.
00:32:38: aber ich finde pädagoge soll sich jeder mal mit beschäftigen spätestens wenn er Kinder hat oder Lehrer.
00:32:44: Das ist schon ein gutes Feld eigentlich.
00:32:48: Können wir das ein bisschen, wir müssen es ja nicht romantisieren aber... Ein
00:32:54: bisschen noch mal ein bisschen hypen vorne bringen.
00:32:57: und wenn du das so sagst möchte ich jetzt hier nochmal die Fahrtenschwenken für die sogenannte gewaltfreie Kommunikation GFK Marshall Rosenberg der da, ja also für alle die, die noch nichts von ihm gehört haben auf jeden Fall glaube ich ganz viel Inspiration geben kann.
00:33:12: Sei es jetzt Kommunikation gegenüber den Kindern aber auch im zwischenmenschlichen Bereich fast das eigentlich worüber wir in den zwei Folgen gesprochen haben auch nochmal sehr gut zusammen.
00:33:24: Ja
00:33:25: was ich gut finde ist dass wenn mir jetzt dann quasi so an uns arbeiten wollen können mehr mit der Transaktionsanalyse dann halt eben auch Konflikte besser erkennen vermeiden vielleicht, Kommunikation verbessern miteinander.
00:33:38: Ist das so?
00:33:38: Willst du noch mal zusammenfassen?
00:33:40: Wir kommen langsam zum Ende der Folge ein bisschen elaborierter in Fazit bringen was uns eine Transaktionsanalyse oder die letzten paar Minuten wo wir darüber gesprochen haben was uns das bringen kann für die Zukunft.
00:33:53: Also die Transaktion Analyse an sich ist ja kein Tool für Konfliktbewältigung.
00:33:59: sie macht uns aber bewusst Was wir machen könnten um bestimmte Dinge zu verringern, also beispielsweise wenn wir uns darüber bewusst sehen.
00:34:10: Wenn ich jetzt dich beim anlehenden Auto im kritischen Eltern nicht anspreche ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch dass du im bockigen Kind ich antwortest!
00:34:19: Also die Überlegung wie krieg' ich's formuliert?
00:34:22: Im Erwachsenen Ich das ja du über dein Handel nachdenkst und mir deinen Gehör schenkst ohne dich angegriffen zu fühlen.
00:34:32: Also das Wissen um diese Transaktion kann uns helfen, sensibel miteinander zu sprechen.
00:34:39: Heißt aber auch wir müssen deutlicher benennen was wir haben wollen?
00:34:43: Ja!
00:34:44: heißt, wir gehen aber damit auch mal in die Auseinandersetzung mit uns selber.
00:34:47: Weil ich hab jetzt gerade, so wäre du das gesagt hast, hab ich wieder an unseren Arbeitgeber gedacht und da gibt's ja ganz viele Befindlichkeiten ... Mit Leuten
00:34:57: von allen Seiten?
00:34:59: Wenn viele Menschen aufeinanderkommen,
00:35:01: ist es so und vor allem, die sich schon lange kennen.
00:35:04: Und wenn man dann eine sachliches Feedback hat, ist das schwer, das anzubringen um halt eben das zu erreichen was du wirklich willst Kann auf der einen Seite vielleicht mal ein bisschen hinderlich wirken, wenn ich das jetzt als erstes so sehe.
00:35:17: Oh Gott, die muss schon wieder gucken wie sie drauf?
00:35:19: Wie kann ich das sagen?
00:35:20: übeln und auf der anderen Seite kann ich aber dann mit der Transaktionsanalyse eben schauen was ist es, was mich hier gerade stört und wo bin ich jetzt gerade?
00:35:30: und dass es trotzdem wichtig ist erstmal zu gucken, dass der andere
00:35:34: das versteht
00:35:35: was ich will.
00:35:35: bei Wo will ich hin?
00:35:37: Wille
00:35:37: ich jetzt einfach nur meinen Brass los werden?
00:35:38: Dann ist mir scheißegal wo du grade bist weil dann knall' ich's dir halt hin und verbiss mich dann.
00:35:43: Oder will ich halt eine Lösung fürs Problem?
00:35:45: Und da wird es dann halt eher im Erwachsenen nicht funktionieren.
00:35:48: Würde ich jetzt mal behaupten...
00:35:51: ...und da stimme ich zu!
00:35:53: Also wenn der Coach zustimmt, er kann ja gar nicht hier geiler viel machen.
00:35:56: Man
00:35:56: muss nichts sagen.
00:35:57: Das heißt das Fazit ist Transaktionsanalyse zu kennen hilft in ihrem Fall und wir benennen die Sache
00:36:04: schufach Sollte einfach ein Schulfach werden, damit wir es alle beherrschen.
00:36:07: Zumindest wissen ... Okay, diese Konflikte hätte ich vermeiden können weil ich einfach in meinem Kind ich
00:36:15: war.
00:36:16: Hast du noch ganz kurz für uns zum Schluss einen Tipp wie wir das umsetzen könnten?
00:36:21: Also einfach mal so
00:36:23: Sandra steht jetzt am Auto.
00:36:26: Jetzt kommt drauf an ob ich jetzt sozusagen als Sandra das umsetzen möchte oder als Michael also was ich.
00:36:34: Also wenn mich etwas stört, wenn ich in mir das Gefühl habe, boah irgendwas läuft mir da gerade quer oder über die Leber oder wie man das nennen möchte.
00:36:43: Dann stelle ich mir die Frage geben was genau ist es?
00:36:47: Also werde ich grad nicht genug gesehen, nicht dafür gewertschätzt so also dass ich mich erstmal frage was genau stört mich da?
00:36:54: und das andere was mir da immer hilft ist tatsächlich auch mal zu überlegen okay meint mein Gegenüber das wirklich so wie ich's grade auffasse?
00:37:03: Oder was könnte da auch die positive Absicht drin sein?
00:37:06: Finde ich mega.
00:37:07: Vielen Dank!
00:37:08: Soviel, auch hier mal wieder richtig krugenlernt finde ich, oder?
00:37:11: Tatschein gemacht!
00:37:12: Ja mir auch!
00:37:14: Danke!
00:37:14: Ich mag das!
00:37:16: Vielleicht machen wir nochmal ein paar drei Mal gucken.
00:37:18: Auf jeden Fall!
00:37:19: Du bist auf jeden Fall an sehr gern gesehener Gast und auch sehr gern Gürtel
00:37:24: Gehörtergast, ja wir müssen ja alle abholen.
00:37:27: Naja also die
00:37:28: sehen... Die, die hören.
00:37:29: Na ja Gott sei Dank hat er ja beide Qualitäten an der Stelle.
00:37:32: vielen dank fürs zuschauen.
00:37:34: viel dank fürs hinhören.
00:37:35: hast du dich nicht beschwert über kommentare die nur aufs haus zurückgehen Wollte noch mit der stelle kurz mein Fürsorgliches älter nicht.
00:37:47: Ich höre nur dass es übergänglich ist aber das schockt hinterlass likes und abonniert uns gerne erzählt allen davon auch dies.
00:37:55: nicht hören wollen
00:37:56: Auch die, die sich nicht hören wollen.
00:37:57: Aber versucht es auf der Erwachsenen-Ebene.
00:38:00: Unbedingt!
00:38:01: Dankeschön!
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