Dein Trauma steuert dich,nicht dein Verstand! Teil 2

Shownotes

Trauma ist nicht einfach „das schlimme Erlebnis“.
 Oft ist Trauma die Wunde, die danach bleibt.
In Teil 2 unserer Podcastfolge sprechen wir gemeinsam mit Traumapädagogin Melanie Balle-Günthör darüber, wie unser Nervensystem auf Stress, Überforderung und unerfüllte Grundbedürfnisse reagiert.
Warum geraten manche Menschen schneller in Alarmbereitschaft?
 Was passiert beim Fight-, Flight- oder Freeze-Modus?
 Und warum speichern manchmal nicht unser Kopf — sondern unser Körper bestimmte Erfahrungen ab?
Wir sprechen über Bindung, Stress-Toleranzfenster, Glaubenssätze, Trigger und darüber, warum manche Reaktionen eigentlich Schutzstrategien unseres Körpers sind.
Eine Folge über Trauma, Nervensysteme und darüber, wie wichtig es ist zu verstehen, was eigentlich in uns passiert.

Transkript anzeigen

00:00:03: Willkommen

00:00:03: zu.

00:00:03: Hast du schon

00:00:04: gehört?

00:00:04: Der Podcast für alle,

00:00:05: die gerne mehr wissen wollen.

00:00:07: Wir sind

00:00:07: Sophie und Sandra zwei Kolleginnen Zwei

00:00:10: Perspektiven

00:00:10: Und vielen persönlichen Stories.

00:00:12: Jeden zweiten Donnerstag

00:00:13: Nehmen wir ein Thema unter der Lupe

00:00:15: Und erkunden

00:00:16: was das mit unserem Leben

00:00:17: macht.

00:00:17: Da begleichen wir ab

00:00:19: Hinterfragen kritisch

00:00:20: Und zeigen

00:00:20: auf Was uns davon wirklich wichtig

00:00:22: ist.

00:00:22: Klar!

00:00:23: Und

00:00:23: persönlich Immer mit einem positiven Fazit

00:00:26: Das

00:00:26: Hängen bleibt.

00:00:26: Schön dass Du da bist

00:00:28: So schön dass ihr wieder da seid.

00:00:29: Wir

00:00:30: freuen uns sehr.

00:00:31: Trauma Und zwei.

00:00:33: Definitiv, und ich würde sagen wir steigen direkt ein.

00:00:36: Du hast gerade die ganze Zeit gesagt naja wir als Pädagogen Traumapädagogen gucken uns die Wunde

00:00:43: an.

00:00:43: was genau hast du damit gemeint?

00:00:46: Die Wunde im Sinne von vielleicht einen Satz noch mal davor wenn unsere Grundbedürfnisse nicht erfüllt werden dann entsteht ja so eine Dispallos.

00:00:57: dann entstehen da genau das dass wir keine Bewertungsstrategie haben und ohnmächtig werden oder nicht wissen, was wir tun sollen.

00:01:05: Und die Belastung wird zu groß.

00:01:10: Das, was du gerade als Trauma eigentlich sagen möchtest?

00:01:13: Aber das Trauma ist die Wunde am Kopf!

00:01:15: Und das ist das, was sie behandeln.

00:01:16: Es ist nicht der Schlag, der behandelt wird sondern die Wunden.

00:01:20: Nee?

00:01:21: Noch nicht.

00:01:23: Noch

00:01:23: nicht?!

00:01:24: Ja,

00:01:25: ja ich schlage dich.

00:01:27: Jetzt wird nicht... Also das Schlagen an sich ist nicht das Traum, sondern der blaue Fleck, der entsteht.

00:01:31: Ah.

00:01:31: Ja, oder?

00:01:34: Ach, das ist so schöne Beispiele!

00:01:37: Ja, die Metaphern sind ihre Stärke wirklich.

00:01:40: Weißt du was ich meine... Was

00:01:41: nie?!

00:01:43: Ich habe ein Messer.

00:01:44: Das Messer wird nicht behandelt im

00:01:46: rastischen Beispiel.

00:01:47: Aber ja, A B und C jetzt.

00:01:50: So,

00:01:50: ich schlitzte jetzt den Bauch auf.

00:01:55: Gut dass ich hier bin.

00:01:58: Und das ist das Trauma.

00:01:59: Nicht, dass ich dich nicht geschnitten habe sondern die Wunde, die da gerade muss behandelt werden weil wenn wir jetzt das Messer reinigen oder mich behandeln, stürbst du?

00:02:08: Wir müssen deinen wundern!

00:02:09: Das ist das traume.

00:02:10: Das müssen wir behandeln.

00:02:12: Ah... Ist es so?

00:02:14: Ja und jetzt gehts natürlich auch noch in die psychische Richtung.

00:02:19: Guck

00:02:19: mir nicht an, was ich machen

00:02:22: möchte.

00:02:24: Nicht nur Männer nie.

00:02:28: Ja, am Ende geht es darum was daraus entsteht und deswegen hast du das gerade finde ich total an einem sehr plastischen Beispiel FS gemacht.

00:02:37: Das ist was daraus entsteht?

00:02:39: Und welche wie die Wunde sozusagen mal deinem krassen Beispiel auch behandelt wird.

00:02:46: also was in dem Moment da ist ein Tupfer oder an Faden und Schere?

00:02:51: Was ist in dem Moment da, eine Bewertungsstrategie?

00:02:54: Und was ist auch zum Beispiel nicht da?

00:02:57: und wie gesagt wenn du ein kleines Baby hast, ein Säugling.

00:03:00: Da ist halt erstmal ganz wenig da also ganz wenige Möglichkeiten wenn der z.B.

00:03:05: nicht versorgt

00:03:06: wird.

00:03:07: Ich glaube es gab ja mit diesen Babys finde ich, da wollte ich vorhin nämlich rein.

00:03:11: jetzt habe ich eigentlich schon wieder etwas anderes.

00:03:12: aber ich gehe dahin weil man es gab in den Zeit lang diese Strategie lasst mal die Kinder schreien Die regulieren sich selber.

00:03:19: Und da habe ich aber gehört, dass das eigentlich so ziemlich die beschissensste Strategie ist, die man fahren kann weil sie ja schon von ganz klein aufmerken okay ich krieg keine Hilfe!

00:03:29: Ich bin halt auf mich alleine gestellt und der einig dann immer eher also jetzt keine Todesangst haben als Baby weiß ok, da kommt keiner

00:03:36: Ja und du hast es gerade so relativiert ja keine Todesh angst haben in dem Moment haben die Todes Angst.

00:03:44: Ich glaub, du hast es... Genau.

00:03:46: Eigentlich wolltest du's glaube sagen?

00:03:47: Ja aber ich weiß halt, ich kenne mich.

00:03:49: Das ist nur das... Aber das ist ja auch ganz logisch weil ich hab mir auch mal... Also ich als Mutter, ich konnte mein Kind gar nicht schreien lassen hat er beim Hinterkopf weil manche immer gesagt ne lasst die schreihen so von wegen die Hörnern irgendwann auf aber wenn sie irgendwann aufhören dann haben die ja eigentlich aufgegeben.

00:04:00: also denn es ist eigentlich so dass bei dem Kind ist und bei dem Baby ist dann schon passiert so als da ich brauche gar nicht schreiben bekommt eh keiner.

00:04:08: Und das ist schlimm!

00:04:10: Ich sehe das bei der Generation, bei der das so ausgeführt wurde.

00:04:15: Da siehst du, dass relativ viel die haben.

00:04:18: Also ich glaube, die sitzen noch häufiger bei dir oder bei anderen weil die wissen gar nicht was los ist, weil die aktiv ja gar nichts erlebt haben.

00:04:27: Weil es halt da ist einfach als Baby schon mal zerstört worden.

00:04:30: diese Bindung

00:04:31: Genau!

00:04:31: Es gab früher Bücher in der Nachkriegszeit Literatur für Hebammen.

00:04:38: Das stärkt die Lunge.

00:04:40: Das heißt, wenn die Kinder schreien dann ist es gut für das Lungenvolumen.

00:04:46: Stark aber an Schatten!

00:04:47: Schön?

00:04:47: Genau, stark aber an den Schatten.

00:04:54: In deiner nächsten Leben wirst du Werbetextort nehmen.

00:04:56: Ich glaube auch.

00:04:59: Definitiv.

00:05:00: Das

00:05:00: heißt zurück zu dem Beispiel... Das ist nämlich genau der Punkt, dass wir dann als Erwachsene manchmal solche tollen Ratgeber bekommen.

00:05:09: Und so macht man dies, macht mal das.

00:05:11: eine perfekte Mutter die liest zu Büchern.

00:05:16: Es gibt ja dieses... das gab es auch als meine Tochter, da ist die Geburt so alt und lange ist das noch nicht her.

00:05:22: Da gab's auch die Bücher.

00:05:25: Ich habe die auch gelesen.

00:05:26: Man hört das, dass es in den Jahr- und Älfer so ähnliche Zeit.

00:05:29: Und deswegen...

00:05:29: ich dachte dabei mal, das fühlt sich so falsch an!

00:05:32: Genau, und in dem Moment ist das Nervensystem komplett überfordert.

00:05:37: Ein Kind probiert das einmal, probiert zweimal, probierts dreimal und beim vierten oder fünften Mal hört das dann auf.

00:05:44: Dann denken vielleicht, die Eltern sind cool hat ja funktioniert.

00:05:46: Das ist total gut, das Buch.

00:05:48: was aber das Nervensystem macht ist runterzufahren Und so runterzufahren, dass es eben nicht mehr kämpft oder flüchtet.

00:05:56: Sondern es fährt einfach in den Abschalten-Modus.

00:05:59: und das sind dann auch die Kinder bei denen manchmal die Erwachsenen sagen, oh, das ist ja so lieb!

00:06:04: Und auch Kinder, die vielleicht im Kindergarten aus dem Fenster gucken und die Vögel angucken, bei denen man dann denkt ach, sie sind ja total...

00:06:13: Bei sich?

00:06:14: Genau.

00:06:16: Genau, total bei sich.

00:06:17: Das kann allerdings schon sein, dass das Nervensystem einfach so sich schützt Und so runterfährt, dass es eben dann nicht mehr im Stresszustand ist.

00:06:27: Fite Flight sondern in die Untererregung absackt, das es auch gar nichts mehr spürt.

00:06:34: und dann spricht man von der Dissoziation.

00:06:37: Dann ist man an dem Moment auch nicht mehr da.

00:06:40: Das heißt, dass Kinder nicht nur lieb und nett aufhören zu schreien wenn sie's gelernt haben wie das in den Büchern steht, sondern dass sie dissoziieren.

00:06:49: Das ist eine Schutzreaktion des Körpers und dann sind wir wieder in dem.

00:06:54: Und wenn ich das so ziehe, spüre ich ja nichts!

00:06:56: Ich nehme auch nix wahr in dem Moment... ...und jetzt kommen wir wieder zu dem Essensthema.

00:07:02: Essen ist wieder etwas wo ich etwas merke.

00:07:05: Also manche würden das vielleicht damit irgendwie versuchen auszugleichen später mit Essen oder vielleicht auch mit härteren Sachen die man dann spürt?

00:07:13: Genau.

00:07:14: Das ist krass weil ich finde es Ich finde das super interessant, weil das nicht ja Sachen.

00:07:19: Wir reden auch über Trauma und manche erzählen über ihre fünfzig Trauma die sie haben, weil es keinen ... Weil's ihr Lieblingskaugummi-Sorte nicht gab oder was weiß ich nicht für ein Trauma haben.

00:07:30: Und andere haben Traumata und wissen es aber gar nicht.

00:07:33: Also die wissen gar nicht dass irgendwann mal etwas passiert ist, weil's vielleicht in so jungen Jahren passiert ist Dass man's nicht weiß.

00:07:40: und dann eine Frage gibt es auch die Möglichkeit, dass mir so was Schlimmes passiert ist, dass ich es einfach gelöscht habe.

00:07:47: Also dass ich halt einfach mich nicht dran erinnere, dass sowas passiert ist aber trotzdem ja in meinem Körper oder irgendwo steckt das ja drin sondern ich hab's wahrscheinlich nur gelöszt weil... sind wir im digitalen Zeitalter der Sekretärin?

00:08:01: Die hat einfach gesagt ne komm' die mit der E-Mail kann hier nichts anfangen oder?

00:08:05: Die kommt im Papierkorb!

00:08:07: Genau, das ist ja vorhin so eine Stapel gesagt.

00:08:10: Das heißt diese Fragmente die dann abgelegt werden an der Großjernrinde... Da erinnern wir uns auch nicht dran!

00:08:17: Die sind dann erst mal weg.

00:08:18: oder es kann sein dass wir uns da nicht daran erinneren.

00:08:20: Es kann sein und jetzt ist ja Wechseljahre auch so ein Thema also bei mir kommt das glaube ich jetzt

00:08:29: irgendwo.

00:08:29: Freu dich nicht

00:08:30: zufrieden!

00:08:32: Und gerade in der Zeit wie ihr so in der Pubertät, also meine Tochter ist gerade eine Pubertäte da kann ich das auch unterschreiben.

00:08:39: Da verändert sich ja auch nochmal wieder was auch biochemisch in unserem Körper.

00:08:45: und das sind dann auch wieder Zeiten wo sozusagen auf einmal wir etwas riechen oder etwas sehen oder etwas hören also über unsere Sinne irgendwas aufnehmen und auf einmal ein Gefühl haben was wir vielleicht so nicht kennen oder davor kannten Also die... Das sind dann die Trigger sozusagen und nicht einordnen können, weil wir wissen es ja nicht.

00:09:07: Wenn's nämlich gelöscht wurde zumindest vermeintlich gelöszt wird im Gehirn aber unser Körper das ihr abgespeichert hat dann überkommt uns dann so'n Gefühl dass ist genau das Gefühl was damals abgespeicht oder wir hatten als es eben nicht abgespeicherd wurde Ja und dann sind wir erstmal ein bisschen verloren.

00:09:26: Also wenn ich es jetzt so mitnehme, ist heftig.

00:09:28: Es ist ja ein unglaublich komplexes Themenfeld.

00:09:32: Wer sich damit jetzt näher auseinandersetzen möchte bitte.

00:09:34: traumastudio.de.

00:09:36: Melanie Ballegöntür du bist unser Traumapädagogin und unsere Expertin.

00:09:40: Ich finde das Thema ist unfassbar vielfältig.

00:09:42: Was sind denn Glaubenssätze die uns bei Traumata bestätigen?

00:09:49: Kann man das so sagen?

00:09:53: bestätigen

00:09:53: vielleicht nicht, sondern Glaubenssätze entwickeln sich.

00:09:56: Glaubenschätze sind ja Sätze wie ich glaube also nicht bewusst, sondern wie ich unbewusst Glaube sein zu müssen.

00:10:08: Also ich kann ja einen Glauben Satz haben Ich bin schwach oder ein Glaubem Satz wenn ich den Jungen dein erziehe dass er immer stark sein muss Also immer und muss, das sind schon mal so Worte.

00:10:20: Wir arbeiten viel mit Traumersensitbler Sprache... Das war es jetzt nicht zum Beispiel!

00:10:26: Dann lernt ja genau dieses Kind.

00:10:27: Ja, das wird von mir so erwartet.

00:10:31: und da das ja gerade das Bindungssystem so stark ist und ich lerne Ich muss so sein, das sagt meine Mama Daun und mein Papa.

00:10:42: Dann habe ich irgendwann den Glaubenssatz nur die starken Werden-Was?

00:10:48: Das Problem ist damit doch kurz auch erklärt.

00:10:51: Wir Mädchen sollen uns anpassen und gemocht werden.

00:10:55: Und Jungs sollen stark sein, keine Gefühle zeigen.

00:10:57: Und wir wundern uns, warum Beziehungen nicht funktionieren.

00:10:59: Würde ich nämlich jetzt noch kurz zum Stress-Toleranzfenster kommen... Das habtest du mir gesagt, als wir uns gemeinsam auf die Folgen vorbereitet haben.

00:11:08: Was ist

00:11:09: das?

00:11:10: Also das Stress-Holeranzfenster, das habe ich zwischendurch gerade die ganze Zeit so mal ein bisschen erklärt.

00:11:15: im Prinzip geht es darum dass ein Mensch kommt auf die Welt und hat erst einmal einen ganz kleinen Stress-Toleranz Fenster also das heißt so viel wie kann ich mit Stress umgehen?

00:11:25: und Baby erstmal gar nicht?

00:11:27: und

00:11:27: dann schreien sie auch so hysterisch.

00:11:29: Ich habe vorhin einkaufen, er war so ein ganz kleines Baby und das hat gar als laut geschrieben.

00:11:34: Bis es zum Glück irgendwann blopp bei der Mama angedockt ist und getrunken hat.

00:11:38: Und in dem Moment lernt das Kind... Ah okay!

00:11:42: So fühlt sich das an.

00:11:45: Das kriegt Bindung?

00:11:47: Und es kriegt Essen

00:11:48: gleichzeitig?!

00:11:50: Das ist ja schwierig!

00:11:54: Ja und das wirst du jetzt gerade so schön.

00:11:56: äh Es sind zwei Grundbedürfnisse, die sozusagen damit erfüllt werden.

00:12:01: Einmal das psychische und das physische.

00:12:04: Und das ist das was ganz normal jeden Tag mehrfach auf dieser Welt passiert, was so wichtig ist und wodurch das kleine Fenster immer größer wird.

00:12:14: Aha!

00:12:14: Also wenn wir eben Kinder dahin gehend erziehen dass wir ihnen die Grundbedörfnisse physisch und psychisch erfüllen, wächst das.

00:12:23: Das heißt aber nicht dass wir immer die Grundbedürfnisse zu hundert Prozent erfülen müssen oder sollen weil es ist ja auch wichtig dass das Kind lernt.

00:12:35: wie ist das denn?

00:12:36: wenn vielleicht also Kinder entwickeln sicher entwickeln ja dann Gehirn wird ja auch immer weiterentwickelt.

00:12:43: Wie ist denn der Ungarn mit Stress?

00:12:45: Mama geht mal aus dem Raum raus, das Kind fängt an zu schreien und dieses Fenster wird dann natürlich entwickelt wenn es ein gesundes

00:12:53: auch einmal

00:12:54: zu lernen.

00:12:54: ich kriege nicht immer was zu essen wenn ich Hunger habe im Sinne von so fort.

00:12:59: Das heißt wenn meine Tochter kommt und sagt Ich hab jetzt Hunger!

00:13:03: Ich möchte jetzt Schokolade Dann Das meine ich damit.

00:13:07: Dann heißt es nicht, dass ich das sofort liefern muss weil ich sonst eine schlechte Mutter bin wenn ich das nicht mache und mein Kind traumatisiert ist.

00:13:14: Oh mein Gott!

00:13:15: Ich war ne Mutter Terroristin.

00:13:20: Aber diesen Stress, das erlebe ich bei ganz vielen jungen Müttern die glaube ich das Bedürfnis haben.

00:13:25: Ich muss eine gute Mutter sein und ich habe ja gelernt, dass mein Kind die Bedürfenste müssen erfüllt werden und dann kriegen die Kinder möglicherweise Ganz ganz viel, weil sonst tue ich mein Kind ja schaden.

00:13:38: Also

00:13:39: ich glaube das bei mir einfach viel richtig gemacht wurde.

00:13:41: Ich muss es da sagen.

00:13:43: Ja

00:13:43: dann sag's einfach nicht.

00:13:46: Nein, ich freue mich.

00:13:47: Es war sehr selten wenn meine Mutter einfach nur gesagt hat nein oder irgendwas.

00:13:52: Da wusste ich okay dass ist jetzt dramatischer Zustand.

00:13:56: eigentlich habe ich immer alles warum nicht?

00:13:58: Hey pass auf wir essen erst mal danach kannst du wenn du noch Hunger hast kannst du gerne was Süßes haben Egal ob es meine Oma oder ich habe meistens eine Erklärung dazu bekommen.

00:14:08: Ich hab auch nicht viel Regeln gehabt, aber die haben gesessen und wenn's dann einfach nochmal gab, dann wusste ich so okay, ich glaub da ist

00:14:17: Auslauffahrt.

00:14:18: Übergang im Prinzip schönes Beispiel wie das Stress-Toleranzfenster gesund wächst genau so dieses Ballort zwischen, ich bin auch mal angespannt.

00:14:28: Ich komme in die Endspannung, Anspannungen, Endspanung und dann ist das im Fluss.

00:14:32: Ich habe quasi so ein bodentiefes Fenster.

00:14:34: Voll schön!

00:14:35: Genau.

00:14:36: Ich freu

00:14:36: mich wirklich sehr.

00:14:38: Und vielleicht eine Sache noch?

00:14:40: Wenn nämlich man einen bodentiefe Fenster hat und dann passiert sozusagen ein Monotrauma also ein einmaliges Autounfall.

00:14:50: Wir können ja mal sowas nehmen.

00:14:51: Dann ist das System so im Stress dass es dann möglicherweise abstürzt, also in die Untererregung geht und erstmal diese Überforderungen hat.

00:15:01: Und jetzt und deswegen wundere wie geht der Körper mit diesem Erlebnis um?

00:15:08: Mit dem Schlimmen!

00:15:09: Wenn ich eben viele Ressourcen habe, kann der Körper damit anders umgehen als wenn er ganz wenig hat.

00:15:18: Also wenn ich einen Kind hab was so... So das Gegenteil von dem, was du erzählt hast.

00:15:22: Mit

00:15:22: einem Kellerfenster?

00:15:23: Erlebt

00:15:23: hat ... Was ist ein Keller?

00:15:24: Ein kleines Mini-Kellerfenster und gar nicht die Möglichkeit hatte dass es wachsen konnte.

00:15:29: Und dann passiert etwas.

00:15:31: Das heißt dann vielleicht die Lehrkraft in der Schule Schimpft das Kind oder es wird geärgert.

00:15:37: Dann fährt das Kind ja viel schneller sozusagen nach oben Weil er gar nicht so viel Platz ist um da drin sich auszubalancieren Und fährt viel schneller an die Decke und haut vielleicht viel schneller drauf als wenn jemand ein größeres Fenster hat.

00:15:54: So, mein Kopf gerade richtig crazy!

00:15:56: Wir sind am letzten Drittel des Podcasts angekommen.

00:16:01: Du hast ja dann auch davon gesprochen dass wir Grundbedürfnisse haben psychologische Art die erfüllt werden sollten damit überhaupt alles so machen können.

00:16:12: und diese Grundbedurfnisse sind eigentlich der Kern Auslöse für unser Verhalten generell, weil wir das ja haben wollen.

00:16:21: Wenn wir halt in einem Erregnungsniveau davon hast du gerade gesprochen entweder im Defizit sind oder eben drüber sind?

00:16:27: Wie merke ich?

00:16:29: erstens was ist ein Erregungsniveaus?

00:16:31: Also ein Regulusniveauss im Prinzip dass wie wir unser Körper, wie unser Körper beim Stress es und jetzt Stress als ganz neutral Nicht positiv, nicht negativ sondern Stress braucht jeder Körper.

00:16:44: Jedes Nervensystem.

00:16:45: Wir alle sitzen hier.

00:16:46: wenn wir jetzt mal von null bis zehn Stresslevel haben.

00:16:50: Haben wir wahrscheinlich alle nicht null?

00:16:51: Wo bist du denn jetzt

00:16:52: gerade im Stress?

00:16:54: Von null bis zehn?

00:16:56: Also ich bin in der gesunden Anspannung.

00:16:58: für mich Ich würde sagen so bei drei Drei

00:17:01: Okay So Du

00:17:04: Ja ich schlafe nicht Bin aufmerksam.

00:17:07: Erwartungshaltung an euch und mich würde ich wahrscheinlich auch nicht so auf drei.

00:17:10: Ich hätte vielleicht sogar gesagt vier, aber...

00:17:13: Echt?

00:17:14: Wo bist du denn?

00:17:16: Du weißt, du schläfst nicht!

00:17:18: Bei einer sechs oder sieben sogar weil ich denke haben wir alles abgearbeitet sind wir in der Struktur geblieben haben wir alle Themen nochmal richtig gemacht.

00:17:26: ich bin voll der Kontrolletti.

00:17:30: Menschen, die sehr viel Stress im Körper haben.

00:17:33: Weil sie vielleicht auch ein kleines Stress-Toleranzfinster haben oder weil in der Situation man sich gerade befindet wo man aufmerksamer ist als andere also grad Menschen die zum Beispiel hier die Straßenseite wechseln, warum auch immer haben automatisch einen viel viel höheres Stresslevel, weil die Welt ist ja in dem Moment unsicher es ist Gefahr und da muss ich aufmerksam sein.

00:18:00: Das heißt, gerade Kinder die einen Entwicklungstrauma haben.

00:18:03: Also sehr viel in ihrer Entwicklung Bedürfnisse nicht erfüllt worden sind laufen als Erwachsener auch durch die Welt und sind häufig sehr angespannt weil es muss ja immer sozusagen geguckt werden wo ist Gefahr?

00:18:20: Das macht jeder Mensch jedes Nervensystem macht das.

00:18:22: nur wenn das Nervenystem natürlich viel Stress erlebt hat und das Fenster klein ist dann guckt das System natürlich ganz stark und da ist es gerade finde ich sehr, sehr gut an dem Beispiel hier gemacht weil du ja für den roten Faden zuständig bist.

00:18:38: Ich rede nur, du bringst Bilder dass mehr Stress ist als bei uns.

00:18:43: Okay

00:18:44: okay

00:18:45: Du hast eben gesagt wenn ein Monotrauma stattfindet Das heißt es gibt also dann das war jetzt so einen

00:18:54: Akut

00:18:55: schlau am Kopf Unfall irgendwas was jetzt krass grade jetzt passiert ist.

00:19:00: World Trade Center steht daneben, irgendwie sowas.

00:19:03: Gibt's auch ein Stereo?

00:19:06: Oder wie heißt das?

00:19:08: Multi komplex!

00:19:12: Der Unterschied ist es gibt halt eben dieses einmalige Erlebnis und es gibt eben komplexe Erlebnisse oder auch Dinge die über längere Zeit hinweg passieren oder die halt kurzweilig also nur einmal passieren.

00:19:28: Und dann ist es tatsächlich auch nochmal ein Unterschied, ob das Sachen sind die von Menschen.

00:19:33: Also man-made Trauma sind oder halt so eine Naturkatastrophe und gerade in der Auflösung.

00:19:41: also ich bin ja keine Traumatherapeutin sondern ich bin der Traumapädagogin und Fachberaterin.

00:19:48: und wenn's ums Auflösen von Trauma geht sind die Traumata komplex sind, auch um eine längere Zeit wie jetzt Entwicklungstrauma zum Beispiel und von Menschenhand gemacht.

00:20:01: Viel viel schwieriger natürlich zu bearbeiten als ein einmaliges Erlebnis

00:20:07: Kann ich verstehen, finde ich super.

00:20:08: Also

00:20:09: wenn mein Auto einen Trauma zufügt zum Beispiel?

00:20:12: Gut da saß ein Mensch aber vielleicht ist es nicht das.

00:20:13: Aber wenn Menschen waren dann... Ich muss mir einen Menschen anvertrauen der mit mir an diesen Trauma arbeitet.

00:20:18: aber ich habe gar keinen Vertrauen zu Menschen Dann wird's ja schwieriger.

00:20:21: Und

00:20:21: Grundbedürfnis Bindung und Zugehörigkeit Das haben wir eben.

00:20:26: Dann würde ich jetzt gerne wieder zurückgehen zu uns.

00:20:30: Erregt muss er ja

00:20:32: genau, damit ich wieder auf drei Comments zu euch quasi.

00:20:35: und die haben gesagt was es ist.

00:20:37: du hast gesagt das braucht jeder Mensch.

00:20:39: damit haben wir eben auch abgeschlossen wozu man es braucht.

00:20:42: woran erkenne ich dass mein Erregungsniveau nicht außerglichen ist.

00:20:49: Nimm mich jetzt nicht weiter auseinander.

00:20:52: Du hast es schon genug gesagt?

00:20:53: Ja, aber letztes Mal mit auseinandern genommen.

00:20:56: Ich finde das okay wenn du mal auf der Seite des Zitätisches liegst.

00:21:01: Okay!

00:21:01: Na ja, letztendlich merken wir das genau da drin an meiner Bewegung.

00:21:05: An den Körperreaktionen.

00:21:08: Wenn wir wirklich mal so einen Körpercheck machen oder in uns... Reihen hören, reinfühlen.

00:21:15: Spitzige Hände der Puls die roten Wagen, die rotem Flecken oder wer kennt das nicht?

00:21:21: Das Gefühl wenn man glaubt dagegen über sieht dass das Herz raus springt.

00:21:25: Die verlaute Aufregung also wenn eben das höchste Flecke

00:21:29: hier anhalt ist.

00:21:30: Deswegen

00:21:31: Rollkragen immer.

00:21:34: Schlau, smart.

00:21:36: Ist aber nur eine Symptomenbehandlung, weißt

00:21:40: du?

00:21:40: Im Sommer ist es doof.

00:21:42: Aber das heißt jetzt körperliche Reaktionen.

00:21:44: Genau.

00:21:46: Schweißgehände?

00:21:48: Nee ich mache immer... Also ich reguliere mich.

00:21:53: wahrscheinlich ist das.. Ich bin nicht im Stress weil ich regulier mich körperlich.

00:21:56: Also ich knall für mich oder meine Fingernägel in die Hand.

00:22:00: Oder ich spann manchmal auch meine Hand einfach nur beim Autofahren.

00:22:04: Ja, und wir machen ja automatisch.

00:22:06: Also das ist ein ganz natürlicher Prozess von unserem Körper.

00:22:09: Gott sei Dank regulieren wir uns sehr automatisch.

00:22:13: also der körper fährt hoch und ich fange an dass es auch nichts anderes als nervös die Finger hin und her, sie selber zu greifen.

00:22:21: Zum Beispiel manche wippeln ja so hin-und-her oder Kinder.

00:22:25: Geht mal in die Schule da seht ihr umgang mit Stress bei Kindern hier der Klicker am Kuli auf und zu oder die Beine hin und Her oder dieses Knien.

00:22:36: Dieses

00:22:37: Fleximdrom.

00:22:38: Genau

00:22:39: was ich spannend fand das ist nämlich einsatzten hast du gesagt zu mir in der Vorbereitung wir merken dass unser Erregungsniveau nicht stimmt, wenn wir zum Beispiel keinen Bock auf Sex haben.

00:22:53: Das fand ich total spannend!

00:22:55: Was hast du damit gemeint?

00:22:56: Ja das geht wieder auf dieses optimale Erregungsniveau zurück.

00:23:01: Wenn wir so im Balance sind dann sind wir ja für alles sozusagen bereit was Spielen angeht.

00:23:08: also wenn Kinder ausgeglichen sind... Spiele sind

00:23:10: eine

00:23:10: schöne Umschreibung

00:23:11: für Sex.

00:23:12: Ich habe es einfach versucht jetzt mal in anderen Worten Nein,

00:23:16: wir können schon immer mit Sex reden.

00:23:19: Bei Kirchenwachsens

00:23:21: Spielen bei Erwachsenen ist es halt vielleicht beim einen Kettleball oder dem anderen Sex.

00:23:26: Ich würde gerne bei Sex bleiben.

00:23:28: Okay,

00:23:28: bleiben wir wegen Sandra bei Sex?

00:23:29: Weil das scheint dich am besten zu regulieren!

00:23:32: Ja und auch das... genau

00:23:37: ihr schafft's

00:23:37: dass ich den roten Fahren verliere.

00:23:39: Nee, Erregung ist nicht schön.

00:23:42: Wir steigern

00:23:42: gerade deine Erregungsniveau.

00:23:43: Ihr merkt das, oder?

00:23:45: Ja, habt es geplant!

00:23:46: Ich merke das... Also wenn wir in dem Optimalen sozusagen im Fenster sind, in den bodentiefen Fenster oder auch in dem Kleinen und völlig egal dann sind wir in der Lage auch dieses ganze Zwischenmenschliche also beim Einkaufen soziale Interaktion zu führen.

00:24:04: und eben auch Sexualität.

00:24:06: dafür brauchen wir um Nicht Sexualität zu nutzen um zum Beispiel den Lust gewinnen, dass ja das psychische Grundbedürfnis sozusagen zu befrieden.

00:24:17: Sondern ich meine damit genau eine gesunde Sexualität.

00:24:22: und wenn wir... Und das passiert tatsächlich auch gar nicht so selten also ich kenne das gar nicht selten bei Jugendlichen Mädchen die dann über unterschiedliche Sexualpartner versuchen, einen Bedürfnis zu befrieden.

00:24:42: Dann steigert das den Lustgewinn auf der einen Seite aber natürlich auch dass andere Grundbedürfnisse nach Zugehörigkeit Kontrolle ein Riesenthema also werden dann alle vier sozusagen Grundbedüffnisse erfüllt.

00:24:56: und da geht es nicht um dieses genau.

00:24:58: ich bin im Balance und habe eine gesunde Sexualität sondern da geht's darum ich nutze das als Mittel um wieder andere Grund bedürfnissen damit zu erfüllen.

00:25:08: Entschuldigung, dass ich ins Wort gefallen bin.

00:25:09: Aber oh mein Gott!

00:25:11: Ich versuche mich unangesprochen zu fühlen.

00:25:14: Ja hat sie mir jetzt nicht funktioniert?

00:25:16: Ich erinnere mich noch, ich weiß nur ganz genau... Ich erzählte es Erya, ich bin schon so lange her.

00:25:21: Ich finde, sechzehn Jahre alt, bin mit irgendeinem Typen in der Kiste und er sagt so ja

00:25:27: ähm

00:25:29: du kannst dir auch mal ne das knickknack und ich ihm hier so nö und dann guckt er mich immer

00:25:36: an Vielleicht sollte

00:25:37: ich.

00:25:38: Und ich war damals einfach noch nicht ready für diese Art Sex, ich weiß, ich mein Hallo.

00:25:43: Was mich daran so schockiert ist die Typen das total wissen?

00:25:47: Also also ich weiß nicht ob sie's wissen oder es bei denen auch ein Instinkt ist dass die damit jetzt spielen zu sagen naja aber ja also ich mag dich schon aber ich würde dich ja noch mehr mögen wenn du.

00:25:57: Ja genau.

00:25:58: Hat sich daran gesprochen gefühlt.

00:26:00: Ja

00:26:04: und ich glaube das ist wieder ein Thema, also das Nervensystem ist ja bei Männern jetzt auch nicht so viel anders.

00:26:10: Ich glaube da sind wir wieder...

00:26:12: Sie raschen zusammen an dieser Stelle.

00:26:15: Es gibt bestimmt Unterschiede aber dieses Grund-Nervensystem.

00:26:20: Und ich glaube da haben wir wieder bei dem ganzen großen Punkt den wir vorhin schon hatten mit wie sind wir sozialisiert?

00:26:25: Wir werden wir erzogen.

00:26:28: Es gibt da schon auch Frauen, die das genau nutzen.

00:26:30: Also das Beispiel was ich meinte ist ja von der Frau ausgegangen um da Kontrolle zu bekommen.

00:26:38: Verschiedene Sexualpartner nicht immer den gleichen suchen nach etwas

00:26:42: was

00:26:43: da nicht erfüllt wird.

00:26:45: aber zumindest hast du eine Kontrolle?

00:26:47: Ja nein vielleicht jetzt ja morgen nein

00:26:53: Aber so

00:26:54: habe ich nicht.

00:26:55: Da kannst du mal sehen wie meine Landkarte aussieht und wie deine Landkarten aussieht, weil alle komplett anders sind.

00:27:02: Und jeder hat was!

00:27:03: Wie krass es dann immer ist so Anna umzutreffen?

00:27:06: Jetzt sind wir jetzt quasi im großen Finale.

00:27:09: Wie kann ich mir helfen?

00:27:11: Welche... Sachen können wir machen, damit wir merken, erregungsniveau ist okay.

00:27:17: Ein Trauma kann aufgelöst werden.

00:27:21: Meine Bewertigungsstrategien sind vielleicht doch nicht die richtigen.

00:27:24: Wo hast du dann Tipps als Traumapädagogin und Fachberater im Bereich Trauma?

00:27:29: Ich glaube, ganz wichtig ist erst mal dieses Verstehen.

00:27:33: Also was passiert da eigentlich mit mir und meinem Körper?

00:27:36: Weil ganz viele Menschen die ja immer wieder diese überfordernden Gefühle erleben, die glauben ja dass das falsch ist, dass sie dumm sind, dass Sie das nicht hinbekommen alle anderen kriegen das ja hin Ja, dass die Welt nicht kontrollierbar ist also in die Richtung Und ich glaube das allererste und wichtigste ist zu verstehen Was passierte eigentlich mit Mir?

00:27:59: Das ist ein ganz normaler Reaktion auf ein abnormales Erlebnis möglicherweise oder Erlebnisseur.

00:28:07: Und dass ich mich im Prinzip mit meinen Verhaltenstrategien, die vielleicht gerade hier nicht passend sind aber das es Zeiten gab wo ich mich dadurch geschützt habe.

00:28:17: und wenn ich das so verstehe dann glaube ich dass es ein wichtiger erster Schritt ist um dann eben auch zu überlegen okay was braucht jetzt für Trauma steckt im Körper, habe ich ja schon oft gesagt und der Körper an dem kann ich ja oder mit dem kann Ich ja arbeiten.

00:28:36: also erstmal zu merken wo ist gerade mein Stressniveau?

00:28:38: Du hast uns ja gefragt.

00:28:40: Und in dem Moment passiert ja Folgendes wir gehen erst mal in uns und fangen ja eine Minute reinzuführen!

00:28:45: Ich hab reingefühlen, hab gesagt schlafen oder du hast gesagt schlafend tue ich nicht und dann werde ich bei einer drei vier sein.

00:28:50: Dann habe ich nochmal als sie das Gesacke überlegt Ja bin ich auch jetzt bei mich doch bei einer Vier Oder so dass heißt ich fange an wirklich rein zu fühlen.

00:28:58: Was ist da denn gerade?

00:29:00: Auch mit dem Essen.

00:29:01: Also die Dinge wahrzunehmen, die ich so tue auch wahr zu nehmen.

00:29:07: was sind meine Strategien in dem Moment und ist es vielleicht eine Anpassung?

00:29:11: Ist das das was ich wirklich will also erfülle ich dadurch wirklich mein Grundbedürfnis?

00:29:16: oder ist es nur ne Reaktion die ich mache weil ich sie so gelernt habe?

00:29:21: Und jeder entweder hat die ja auch woanders.

00:29:23: Also das ist ja auch nochmal das Ding, du bist jetzt hier für die Struktur zuständig und deswegen bist Du gestresst.

00:29:29: Für Dich?

00:29:30: Wir haben vielleicht irgendwo anders ein Thema.

00:29:33: Genau!

00:29:35: Jeder hat ja in so, ich glaube es ist auch wichtig zu sagen, jeder hat seine anderen Inseln der Unliebsamkeit, wo man merkt okay wow ich habe einen riesen Stress, obwohl anderes nicht.

00:29:47: Du wenn du ein Hund siehst, laut was vorlesen muss oder was weiß ich dann jeder hat zu seine dinger glaube ich

00:29:56: diese gewahr

00:29:57: und das fasst ja noch mal super zusammen.

00:29:59: trauma folgestörungen oder wie ich damit umgeht.

00:30:03: es ist komplett subjektiv.

00:30:06: Und deswegen du hast von landkarte so die innere landkarten gesprochen naja jeder hat halt nur meine andere.

00:30:12: und dass was mich stresst stress andren nicht.

00:30:15: Manche gehen in den Raum mit Menschen und sagen,

00:30:16: mega

00:30:17: cool!

00:30:17: Wir können Party machen.

00:30:18: Andere gehen rein und kriegen erst mal so eine Schockstarre.

00:30:22: Und das ist ja bei allem so.

00:30:24: Deswegen glaube ich, ist es gerade so inflationär weil es ein subjektives Empfinden ist.

00:30:32: Wenn jemand sich einfach überfordert in dem Moment fühlt dann findest du schwierig und fragst gefragt wie kann nicht damit umgehen?

00:30:39: oder was für Strategien gibt's?

00:30:42: Ich glaube, das wirklich ernst zu nehmen was da gerade da ist.

00:30:45: Ob dass das Wort Trauma isst oder nicht ich glaube es in dem Moment auch nicht das Wichtige sondern was passiert damit mir und das Ernst zu nehmen also auch sich ernstzunehmen weil Menschen die viel misserlebt haben nimmt sich da manchmal nicht mehr ernst und tun das so ab weil vielleicht durch die Glaubenssätze die wir ja grad auch schon hatten ich gelernt habe ich bin nicht wichtig und dann nehme ich mich ja irgendwann auch nicht mehr wichtig.

00:31:12: Das ist ja auch, glaube ich... Also wenn du aus so einer Situation nicht rauskommst oder irgendwas dann ist das ja was womit du arbeitest.

00:31:21: Ich bin nicht wichtig oder es meine Schuld oder das sind ja alles so Dinge wo man raus muss.

00:31:25: aber was du sagst finde ich gut weil ich wollte fragen wann ist der Zeitpunkt wo ich merke?

00:31:28: Ich brauche Hilfe.

00:31:30: Manche nehmen's ernst, manche nehmen sie nicht ernst.

00:31:32: aber ich habe mal gelernt dass schlimmste was jemandem passiert ist ist das schlimmste etwas jemandem passierte ist.

00:31:38: also das sind bei allen verschiedene Dinge.

00:31:41: Aber wenn das Schlimmste, was dir passiert ist... dass keine Ahnung es dein Lieblingsprolover nicht in deiner Größe mehr gab du ihn aber geliebt hast und gerne normal hättest und jetzt kriegst du ihn nicht mehr und das ist furchtbar für dich weil keine Ahnung warum?

00:31:53: Und für wen anders ist es aber ein Verlusten, Tod, Unfall oder Missbrauch?

00:31:58: also und deswegen denkt man manchmal ach das ist nicht schlimm was mir passiert ist aber vielleicht ist es für mich aber trotzdem schlimm und ich habe dadurch Einschränkungen Ja, irgendwo auf meinem Schreibtisch nicht wechseltierte Probleme.

00:32:12: Und wenn man merkt es zieht dann doch immer wieder an der gleichen Stelle ist, glaube ich den Punkt wo man sagen sollte hey!

00:32:18: Ich gehe das mal an auch wenn ich selber vielleicht meine es ist nicht schlimm.

00:32:22: Genau manchmal ist die Zeit auch nicht dafür wirklich in die Verarbeitung zu gehen weil dafür braucht es Stabilität.

00:32:30: also als Beispiel Ich arbeite hier in Köln im Bereich Obdachlosenhilfe und wenn ich arbeite gerade mit einer Frau zusammen, die keinen äußeren sicheren Ort hat.

00:32:40: Weil sie einfach jeden Tag woanders schläft da brauche ich nicht anfangen mit der an ihren Themen zu arbeiten sondern die braucht erst mal eine äußere Sicherheit Die Sicherheit, dass sie eben nachts nicht wieder dann auf die Straße muss.

00:32:56: und genau so was wo ist die Gefahr?

00:32:58: rechts und links.

00:32:59: Sondern wenn das Sicherheit ist, kann man auch deswegen es in unserer Weiterbildung geht's ja nicht um Traumotherapie sondern wie kann ich Menschen dabei unterstützen?

00:33:09: Dass Sie sich stabilisieren können, dass Sie ja auch gucken können, wo ist der äußere, sichere Ort für diese Menschen ob jetzt Kind Erwachsene völlig egal.

00:33:19: Und dann eben Und das ist dann die Arbeit.

00:33:22: Wie kann ich mit diesen Situationen umgehen, wenn es mich so überkommt?

00:33:27: Wenn ich wieder hoch fahre... Das ist dann genau der Punkt wie ja, wie kann ich meine Effekte regulieren?

00:33:34: Wie kann Ich da vielleicht Übungen machen mit Atmen, um mich dazu zu regulieren?

00:33:38: und Dann ist der nächste Schritt eben oder der parallele Schritt, wenn ich mich so regulieren kann.

00:33:44: Wie Kann Die Verarbeitung des Stapelpapier, der da liegt.

00:33:50: Der Fragmente und das ist die Arbeit von Traumotherapie um das jetzt mal so auseinander zu... Und trotz allem ist der ganze Prozess also das stabilisieren Das auch.

00:34:05: in meinen Augen ist es schon Therapie weil das Nervensystem lernt sich dadurch zu regulieren.

00:34:12: Noch was dazu abschließend du hast gesagt Bewertungstrategien.

00:34:17: Was sind deine Bewertungsstrategien, die wir sofort ansetzen können ohne dass wir jetzt erstmal in Therapie oder eine Beratung gehen können?

00:34:24: Wo wir neben unseren Glaubenssätzen und auch unserem Bewusstsein dafür was machen können.

00:34:31: Also ich glaube das jeder andere natürlich.

00:34:33: Ich glaube es ist total wichtig zu überlegen in ruhigen Momenten nicht im Stress so auf einer Dreie sich zu überleben.

00:34:42: okay was sind denn die Dinge die mich in Stress versetzen.

00:34:46: Und was kann ich da versuchen, anders zu machen?

00:34:51: Also wenn ich zum Beispiel merke, wenn ich hochfahre dann hilft das mir extrem.

00:34:57: Wenn ich also nicht nur im Kopf sondern auch wirklich einen Schritt zurückgehe und diesen einen Moment diese zwei Sekunden ganz tief ein- und ausatmen.

00:35:06: Das ist so...das was ich merke es ist ganz hilfreich!

00:35:11: Wenn ich hoch fahre wirklich einmal tief ausatme.

00:35:16: Teppen hat es du gerade auch erwähnt.

00:35:18: Was beim Teppen so zu sagen passiert ist, dass wenn man sich rechts und links auf die Schultern oder auf die Beine tippt das dann die rechte und linke Gehirnhälfte sozusagen aktiviert werden.

00:35:30: Und das passiert Auch wenn wir joggen gehen zum Beispiel Oder wenn wir walken oder alles wo wir halt rechts und link bewegen.

00:35:39: Und dadurch wird in unserem Gehirn der Bereich, wo vorhin die Sekretärin saß also die Amygdala eben auch, wo das Angstzentrum sitzt, sie wird beruhigt und dieses ganze emotionale Wo es um Stress geht dieser Bereich wird dadurch ruhiger Und dann können wir, und wenn wir dann so in Ressourcen arbeiten gehen.

00:36:00: Das heißt gucken was macht... Was können wir?

00:36:02: Was macht uns Spaß?

00:36:03: Was tut uns gut?

00:36:04: Wenn wir das dann kombinieren sozusagen also was körperliches und auch noch die Gedanken sozusagen positiver oder positiv denken lassen dass wir da sozusagen uns auch Strategien erarbeiten können.

00:36:19: Wenn wir gestresst sind wie wir uns dann runterfahren und dann sozusagen noch etwas Positives Einpflanzen, um das jetzt mal ganz vereinfacht zu sein.

00:36:29: Dann auch wieder voll erklärt, warum bin ich denn so reflektiert?

00:36:33: Ich habe Schlagzeug gespielt.

00:36:34: Ja!

00:36:35: Du musst zum Beispiel nicht, dass du Schlagzeuge spielst, finde ich total cool.

00:36:38: Sondern damit werden wir leider-leider am Ende dieser Vollgang gekommen und an unsere Experten gerichtet... Hast du es gut gefunden, was du mit uns hier drüber sprechen kannst?

00:36:47: Ich fand es großartig.

00:36:49: Ich hatte ganz viel Spaß und ich finde dieses Thema, das wird ja manchmal so mit Samtahendschul angefasst und oh, ich darf da nichts sagen oder wo?

00:36:57: Ich weiß nicht!

00:36:58: Und ich find's einfach so wertvoll darüber zu reden weil nur dann merkt man auch so hey was macht das gerade mit mir?

00:37:05: Habt ihr euch schon mal Hilfe diesbezüglich gesucht?

00:37:09: habt ihr überlegt euch Hilfe zu suchen Und was könntet ihr mitnehmen aus der Folge?

00:37:14: Wird mich auch sehr interessieren.

00:37:15: Das ist

00:37:16: echt cool, deswegen vielen Dank!

00:37:17: Auch dankeschön für jeden Download, danke schön für jedes Hören.

00:37:20: wie

00:37:20: wir irgendwie als Abonnement wissen euch sehr zu

00:37:23: schätzen.

00:37:24: Vielen Dank Melanie.

00:37:25: Es hat mir sehr viel Spaß

00:37:28: gemacht.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.